Helmkopfgecko

Lateinische Bezeichnung: Geckonia chazaliae

Herkunft und Lebensraum: Der Helmkopfgecko kommt im nordwestlichen Afrika vor. Er bewohnt hauptsächlich in Senegal, Mauretanien und Marokko Sanddünen und Halbwüsten, hält sich aber auch oft in Küstennähe auf.

Körperbau: Die Größe des Helmgecko beträgt etwa 10 cm.

Besondere Merkmale: Helmgeckos sind im Gegensatz zu anderen Gecko Arten keine guten Kletterer, weswegen im Terrarium hohle oder steile Aufbauten nicht angebracht sind. Da diese Gecko Art auch von Trinkgefäßen selten Gebrauch macht, sollte man regelmäßig etwas Wasser auf die Wände sprühen, damit der Gecko so seinen Durst stillen kann. Von seiner Farbe her gilt der Helmgecko als eine Unterart, die sich besonders gut tarnen kann. Außerdem sind Helmgeckos nachtaktiv und man sollte ihnen die Winterruhe bei etwa 15 Grad ermöglichen.

Ernährung: Helmgeckos essen mit Vorliebe Heimchen, Mehlwürmer, aber auch Asseln und Wachsmaden. Zudem ist die Gabe von Vitaminen empfehlenswert.

Zucht und Fortpflanzung: Nach der Paarung legen Weibchen einige Tage später ein bis zwei Eier ab. Diese sollten dann bei 28 Grad in den Inkubator, nach 60 bis 80 Tagen kann man dann den Nachwuchs schlüpfen sehen.

Terrarienhaltung: Die Einrichtung im Terrarium sollte den natürlichen Tarninstinkt der Helmgeckos unterstützen, dementsprechend sollte man Kork oder Holz in der passenden Farbe verwenden. Trotzdem darf man nicht darauf verzichten, dem Gecko zahlreiche Versteckmöglichkeiten anzubieten. Von hohen oder steilen Bauten hält der Helmgecko aber nichts, denn er kann nicht gut klettern. Am Tag sollte die Temperatur im Terrarium bei 25 bis 28 Grad, nachts bei 18 bis 20 Grad liegen.

Bewerte diesen Artikel